FOTOGRAFIE Carsten Klein | art


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abstrakte Landschaft

Was wir sehen ist nicht genau das, was wir sehen, sondern die Art und Weise, wie wir es deuten, wird zudem was wir tatsächlich, in unserem Inneren sehen. Die Assoziationen sind verknüpft mit unserer Erfahrungswelt und sie lassen uns sehen, was mit unserem inneren Geistigen verbunden ist. Der Titel gibt schon eine Richtung an, dem sich der Betrachter zuerst nicht entziehen kann, doch in der Betrachtung verknüpft er sie mit seinem Lebenswissen und Erfahrungen und das Bild wird nun sein Bild. Für einen anderen Betrachter nicht in gleicher Weise wiederholbar. Bilder sagen einem genauso viel, wo man in seiner geistigen Entwicklung steht und wie weit man sich, dass von dem Bild erwünscht, nicht mehr und nicht weniger. So wird einem klar, dass ein Bild ein Vermittler zu sich selbst ist, eine Art Selbstreferenz. Es wird einem bewusst, dass das Geistige mehr dominiert, als das „äußere Sichtbare“. Das nicht Sichtbare, das Geistige in uns, wird einem bewusst, welches nie gesehen werden kann, doch vieleicht fühlbar ist. Eine abstrakte Landschaftsfotografie die dem Wesen, dem elementaren Phänomen Natur auf den Grund zu gehen versucht, um zu erforschen wie sich Fotografie, in einer Weise ausdrücken lässt, die zu einer inneren Erfahrung führt. Fotografie als Mittel, um eine Reise nach innen, einen geistigen Prozess im Betrachter einzuleiten. Eine Reise zu seinen eigenen Erfahrungen, seinen eigenen inneren Bildern, seinen eigenen aufkommenden Fragen, um sie hier mit dem gesehenen abstrakten Landschaften abzugleichen. So entsteht eine Betrachtung, Bewegung, zwischen inneren und äußeren, zwischen realen und geistigen Räumen. C.K.

 
   


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